Erlinghausen

Sehenswürdigkeit divers

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Erlinghausen liegt östlich der Kernstadt auf einer mäßig stark gewellten Hochfläche des „Roten Landes“, direkt an der Landesgrenze zu Hessen. Erstmals wurde der Ort 1107 in einem Besitzverzeichnis der Abtei Corvey erwähnt.

Neben Kinderbetreuung im zertifiziertem Familienzentrum bieten die Vereine des Ortes qualifizierte Angebote besonders für Kinder und Jugendliche: Fußball, Gymnastikgruppen, Musikverein, Tanzgruppen, Karnevalsgesellschaft, (Jugend-)Feuerwehr, KLJG, der Schützenverein oder die Werkgruppen des Fördervereins "Use Erlingsen".
Blick auf Erlinghausen
Grenzstein Wanderweg
Kath. St. Vituskirche Erlinghausen
Ortswappen Erlinghausen

Adresse

Erlinghausen

Marsberger Straße

34431 Marsberg

Telefon: +49 2992 / 3388

info@tourismus-marsberg.de

Eigenschaften:

  • Parkplätze vorhanden
  • Bushaltestelle vorhanden
  • Eintritt frei
Erlinghausen (ursprünglich Erdelinghusen) gehört zu den zahlreichen „…inghusen“-Ortsnamen im ehemaligen sächsischen Gau Engern. Im Zeitraum um 700 – 800 besiedelte das sächsische Teilvolk der Engern das nördliche Waldeck und das angrenzende Sauerland. In dieser Siedlungsperiode dürfte der Ort entstanden sein. Die erste genau datierte Urkunde stammt vom 20. April 1201. Beurkundet wird, dass Beringer von Horhusen dem Kloster auf dem Eresberg 9 Höfe aus seinem Besitz in Erlinghausen schenkt.

Am 28.11.1330 wird erstmalig Besitz der Ritter von Brobecke in Erlinghausen bezeugt, der durch verschiedene Schenkungen an das Kloster Bredelar gelangt. 1499 kommt es zum Gütertausch zwischen dem Klöstern Bredelar und Obermarsberg. Dadurch gelangen die Benediktiner auf der Eresburg allmählich in den Besitz der gesamten Dorfgemarkung.

1572 wird erstmal von der Besonderheit berichtet, dass die Einwohner von Erlinghausen das Bürgerrecht der Stadt Marsberg besitzen. Am 29.12.1805 endet die Klosterherrschaft in Erlinghausen. Neuer Grundherr wird die Hessisch-darmstädtische Regierung in Arnsberg.

1808 wird Erlinghausen ein eigener Schultheißenbezirk. Damit endet die Abhängigkeit von der Stadt Marsberg. Die Bewohner werden 1816 preußische Untertanen. Bereits 1824 wird der Schultheißenbezirk wieder aufgelöst und der Ort gehört nun zur neu gebildeten Bürgermeisterei Marsberg, später Amt Marsberg. Erst am 24.06.1915 wird auch die Kirchengemeinde eine selbstständige Pfarrvikarie.

Anreise

ab Bahnhof Marsberg Buslinie 495, 497

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