- für jedes Wetter
- für Gruppen
- für Schulklassen
- für Familien
- für Individualgäste
- Haustiere erlaubt
- Senioren geeignet
- Eintritt frei
Naturschutz- & Moorabbaugebiet Muckenbruch
Bruchstraße
59597 Erwitte
Schon in früher Zeit wurde im Muckenbruch Torf als Brennstoff gewonnen, da Kohle teuer und Brennholz wegen der Nutzung in der Salzgewinnung knapp war. Die ziegelsteingroßen Torfstücke, die man ausstach, wurden „Mucken“ genannt – ein Begriff, der dem Gebiet seinen Namen gab. Heute wird im Muckenbruch ausschließlich Badetorf gewonnen, der als Heilmittel – etwa für Moorpackungen – eingesetzt wird.
Das Naturschutzgebiet beherbergt eine Vielzahl seltener und gefährdeter Arten. Dazu gehören unter anderem die Gelbbauchunke, die Rohrweihe sowie typische Moorpflanzen wie die Sumpfdotterblume. Viele dieser Arten stehen auf der Roten Liste und unterstreichen den hohen ökologischen Wert des Gebietes.
Durch gezielte Schutzmaßnahmen wie die Wiedervernässung werden Erlenbruchwälder gefördert und wertvolle Lebensräume stabilisiert. Besonders profitieren davon Arten wie die Rohrweihe und die Gelbbauchunke, die auf feuchte, strukturreiche Biotope angewiesen sind.
An den drei Eingängen in das Gebiet stehen Informationstafeln, die über die Geschichte, die Flora und Fauna sowie die geltenden Verhaltensregeln im Naturschutzgebiet informieren. Eine Übersichtskarte zeigt die Wege, auf denen der Muckenbruch Schritt für Schritt erkundet werden kann.